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Anwendungsinformation

Hinweise für Maler, Lackierer und Edelputzverarbeiter, die Dispersionsfarben und Putze oder wasservermischbare Lacksysteme verarbeiten.

Maler und Edelputzverarbeiter müssen nach Arbeitende Applikationsgeräte, wie Walzen Pinsel, Airlessgeräte und andere Hilfsmittel mit Wasser reinigen.

Lackierer an Trockenabsaug- Spritzanlagen müssen vor jedem Farbwechsel oder nach Schichtende, die Airlesspumpe mit den Schläuchen und der Spritzpistole mit Wasser reinigen.

Problemstellung

Beim Säubern und Reinigen der Applikationsgeräte wird das Waschwasser stark verschmutzt und durch organische und anorganische Farbinhaltsstoffe hoch belastet. Diese Farbabwässer dürfen unbehandelt nicht in die Kanalisation eingeleitet werden.

Problemlösung

In Verbindung mit dem Container- Entwässerungs- System CES, Spaltmittel und einem, in der Regel vorhandenen Farbrührer (Bohrmaschine mit Rühreinsatz), lassen sich die belasteten Waschwässer so behandeln, dass nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden eine Einleitung in den Abwasserkanal ermöglicht wird.

Anwendung

Die Reinigung der Applikationsgeräte lässt sich in einem leeren Farbeimer oder einem kleinen Fass durchführen.

Bei einem Reinigungsvorgang fallen in der Regel 20- 50 Liter Wasch- und Spülwasser an.
Dieses verschmutzte Wasser wird im Gefäß wie folgt behandelt:

  1. Auf 20 Liter Farbwasser wird eine Messschaufel (ca. 100 g) Spaltmittel zugegeben. Danach sofort mit dem Farbrührer das Spaltmittel mit hoher Drehzahl einmischen. Dann kann die Drehzahl zurück genommen werden, es muss jedoch 3-5 Minuten lang weitergerührt werden.
  2. Nach Beendigung der Rührphase ist die Wasserbehandlung abgeschlossen.
    Es liegt im Rührgefäß jetzt ein Flockwasser vor: klares Wasser und Flockschlamm. Dieser geflockte Schlamm muss nun abgetrennt und entwässert werden.
  3. Das Container-Entwässerungs-System CES wird so aufgestellt, dass der geschlossene Behälter als Filtratsammler unten steht. Der durchbrochene Behälter wird auf den Filtratbehälter aufgesetzt, ein Faservliesbeutel eingelegt und über den Rand gestülpt.
  4. Bevor das behandelte Farbabwasser, das jetzt als Flockwasser vorliegt, langsam in den Faservliesbeutel geschüttet wird, nochmals kurz aufrühren. Das klare Wasser gelangt in den Filtratbehälter, der Schlamm, der sich statisch selbst entwässert, verbleibt im Faservliesbeutel. Der Faservliesbeutel kann für 20 bis 50 Behandlungen benutzt werden.
  5. Sollte nach der Farbabwasserbehandlung mit Spaltmittel das Wasser noch trüb sein, den Vorgang, wie unter Punkt 1 beschrieben ist, wiederholen.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Ortstermin mit uns, um eine repräsentative Abwasserprobe zu entnehmen. Diese wird anschließend in unserem Labor untersucht, um Ihnen eine Lösung zu bieten, die speziell auf die Besonderheiten in Ihrem Unternehmen abgestimmt sind.




 
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